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Harzt IV als Chance?! – Input und Gesprächsrunde

28. Juni 2017 | 18:0020:00

Selbstorganisation und Widerstand in und nach dem Studium
Dass und wie Studierende Leistungen aus dem SGB II (Hartz­IV) beziehen können, ist bisher zu wenigen Menschen bekannt. Allerdings kann damit eine längere Übergangsphase vom Bachelor zum Master finanziell überbrückt werden und auch viele Promotionen werden auf dieser Grundversorgung vorbereitet.
Was aber, wenn die Sachbearbeiter_innen beim Amt monatelang kein Geld überweisen, obwohl du den Antrag korrekt ausgefüllt und rechtzeitig abgegeben hast? Wenn Studierende mit Kind(ern) von einer Sozialleistungsstelle zur nächsten verwiesen werden? Wenn irgendwann jeder Gang zum Briefkasten mit Angst vor dem nächsten Repressionsschreiben vomJobcenter verbunden ist?
Mit unserer Veranstaltung wollen wir dir die nötigen rechtlichen Grundlagen aufzeigen, damit du während und nach dem Studium die für dich notwendigen Leistungen organisieren kannst. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den Bereichen “Studium mit Kind” und “Promotion”, sowie einer Finanzierung jenseits von BAföG & Co liegen. Darüber hinaus wollen wir mit dir Erfahrungen aus unserem Widerstand gegen die Schikanen des Amtes teilen und gemeinsam Wege entwickeln, den Leistungsbezug gut zu überstehen oder ihn sogar als Lebensphase einzurichten. Aber wir wollen uns mit dir nicht nur über unsere konkreten Erlebnisse mit Jenarbeit austauschen, sondern auch miteinander vernetzen, uns gegenseitig informieren und unterstützen.

Details

Tag:
28. Juni 2017
Zeit:
18:00 – 20:00
Kategorie:

Ort:

Hörsaal 6
Campus, Uni Jena

Veranstalter

Referat für Sozialpolitik im Stura der FSU Jena
Webseite:
https://www.stura.uni-jena.de/referate/soziales/